Die Gemeinde Weiß bei Köln im Spiegel persönlicher Beobachtungen, amtlicher Bekanntmachungen
und demographischer Daten in der Zeit von 1814 bis 1840
Ein in Privatbesitz befindliches Annotationsbuch (Annotationen = Anmerkungen)
aus dem frühen 19. Jahrhundert zur Geschichte des Dorfes Weiß im Süden der Stadt Köln, bearbeitet von Peter Pies,
ist eine besonders anschauliche Quelle. In ihm wird über das Leben in einem kleinen Rheindorf berichtet, über die Einwohner,
die sich, von der kurfürstlichen Zeit herkommend, an die neue Obrigkeit gewöhnen müssen. Der Ortsvorsteher von Weiß, Paulus Krauss,
schreibt über seine Heimat eine Art Dorfchronik: In mehr als hundert Seiten berichtet er über seine eigenen Beobachtungen.
Er gibt auch die vielen Anordnungen seiner Obrigkeit wieder. Der Schwerpunkt des vorliegenden Textes liegt auf dem Ort Weiß. Manches vom
Inhalt gilt sicher auch analog für die anderen Rheindörfer: Godorf, Sürth, Rodenkirchen, Immendorf, Rondorf, Meschenich u.a.m.
Dieser Titel kann über den Buchhandel oder
direkt beim Rheinlandia Verlag bestellt werden.
Berichtet wird von Lebensumständen der Weißer Bevölkerung: Über Eisgang, Hochwasser, Mäuseplagen und Orkane, über
die energischen Maßnahmen zur Bekämpfung etwa der Cholera oder der Vagabundensuche.
Paulus Krauss listet auch alle Hauseigentümer und -pächter in der Zeit von 1818 bis 1828 auf. Die persönlichen Daten der Bewohner von
1818 konnten erforscht und ausgewertet werden. So kann das vorliegende Buch Antworten auf Fragen in der Zeit ab 1818 geben.
Einzelpreis: 18,00 EUR
163 Seiten, kartoniert
ISBN 978-3-938535-76-9
Zurück